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Social Media KPIs für Anzeigen

Social Media KPIs für Anzeigen

Oktober 31, 2019
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In unseren vorigen KPI Beiträgen haben wir Euch bereits gezeigt auf was es ankommt, wenn Ihr Eure Social Media Seite optimieren wollt. Außerdem haben wir euch hier schon Kennzahlen vorgestellt, mit denen ihr euren Erfolg messen könnt. In diesem Beitrag soll es darum gehen, was die Kennzahlen im bezahlten Social Media Bereich (Werbeanzeigen), Dir verraten können und auf was Du aufpassen musst.

Dabei zeigen wir Dir wie du Deine Social Media Bounce Rate verringern kannst, Deinen Social Media ROI und Deine Conversions steigern kannst und welche Kennzahlen Dir dabei helfen, Dein Unternehmen erfolgreicher zu machen.

Ziel: Social Media Bounce Rate verringern

Was ist die Social Media Bounce Rate? Die Social Media Bounce Rate gibt an, wie viele Personen auf Deine Website geklickt haben und diese sofort wieder verlassen haben oder auch nie angekommen sind. Das kann verschiedenste Gründe haben zum Beispiel ein versehentlicher Klick. Eine hohe Bounce Rate kann das ein Zeichen dafür sein, dass Deine Website nicht das enthält, was sich die Besucher erhoffen, oder das sich Deine Website zu langsam aufbaut. Kurzum: Hohe Social Media Bounce Rate = schlecht

Um das zu umgehen, fokussiere Deinen Leser mit einem sogenannten Call to Action (CTA) und verlinke den jeweils passenden Inhalt auf Deiner Webseite. Der Besucher muss das zu sehen bekommen, weshalb er ursprünglich geklickt hat. Interessante Inhalte und deren gezielte Ansprache sind also das A&O.

Wie kann ich die Social Media Bounce Rate messen?

Dafür brauchst Du auf Google Analytics oder aber einen Pixel des Social Media Networks. Auf beides muss jedoch DSGVO-konform auf Deiner Website hingewiesen werden. Wenn Du darauf verzichten willst, kannst Du über die Social Media Kanäle messen, wie viele Deinen Beitrag geklickt haben, aber nicht wie viele dann auch auf dem externen Link angekommen sind. Die englischen Version von Google Analytics ermöglicht Dir die Social Media Bounce Rate über folgenden Pfad zu finden: Acquisitions > All traffic > Segment by channels>Bounce Rate. Hier findest Du den Link zu einem Tutorial.

Ziel: Social Media ROI und Conversions steigern  

Investitionen in Social Media sollen sich auszahlen. Der Return of Investment (ROI) drückt dabei aus was Dir Deine Investition gebracht hat. Die Definition von Erfolg kann variieren. Folgende Ziele für Beiträge können für Dich interessant sein: Käufe auf der Webseite, Newsletter oder Service Abonnements und Zusagen für Veranstaltungen.

Conversions zeigen Dir, was Du letztendlich von Deinen Bemühungen hast. Wenn Du also sehr viel Aufmerksamkeit für Deine Seite bekommst, aber keine Conversion, bringt Dir das relativ wenig. Conversions sind Maßstab für den Social Media Erfolg und eine gute Conversion liegt oft bereits im unteren einstelligen Prozentbereich.

Wie kann ich die Conversion messen?

Die Conversion kann in vier Schritten gemessen werden:

1: Erstelle einen Beitrag mit einem Call to Action-Link. Am besten verwendest du dabei einen URL-Shortener, um das ganze messbarer zu machen. Mit dem Link kannst Du nämlich via Analytics nachvollziehen, wie die Besucher auf eine Seite gekommen sind.

2: Platziere ein Cookie auf dem Rechner des Benutzers, damit der Lead der jeweiligen Kampagne zugeordnet werden kann. Das ist ähnlich dem Pixel, Du kannst es aber auch über den zuvor beschriebene CTA-Link herausfinden.

3: Verwende ein Kampagnen-Reporting, um eine Übersicht über die gesamten Klicks und Conversions, die durch den Post generiert wurden, zu erhalten.

4: Teile die Anzahl der Conversions durch die gesamte Anzahl an Klicks und multipliziere diese Anzahl anschließend mit 100. Das ist die Conversion Rate deines Beitrags.

Bonus: Cost per Conversion (CPC)

Die Zahl der Cost per Conversion (CPC) oder auch Cost per Action (CPA) genannt gibt wieder, wie viel eine Conversion kostet. Bei dieser Zahl bezahlst Du pro Klick, der von Deiner Werbeanzeige auf Deine Landing Page führt. Da es sich nur um einen Klick handelt, ist es wahrscheinlich, dass nicht jeder dieser Klicks zu einer Conversion führt. Also bitte nicht gleichsetzen! Die Berechnung der Cost per Conversion Rate wird dann darauf aufbauend gemessen. 

Zum Beispiel: Du zahlst 0,10€ für jeden Klick, aber es braucht 100 solcher Klicks, um eine Conversion zu erzielen, dann liegt deine Cost per Conversion bei 10€.

Für den Erfolg deines Beitrags und letztendlich den Gewinn im Unternehmen ist eine weitere Zahl ebenfalls hilfreich: die Click Through Rate (CTR). Diese Zahl gibt an, wie viele, die deinen Beitrag gesehen haben letztendlich auch die gewünschte Aktion durchgeführt haben. Bei einer niedrigen CTR solltest Du noch an Deinem Angebot feilen. Die Click Through Rate ist nämlich ein Indikator dafür wie passend Dein Dein Beitrag mit dem Angebot ist.

Wie kann ich das messen?

Cost per Conversion: Du kannst im Kampagnenbuilder der jeweiligen Social-Media Plattform, über die Du deinen Beitrag veröffentlicht und beworben hast, nachschauen. Dort wird üblicherweise die Cost per Conversion schon für Dich berechnet. Behalte diese Zahl gut im Auge, damit du weißt, wann du einen ROI von deiner Social-Media-Investition für Dein Unternehmen erzielt hast.

Click Through Rate: Ebenfalls im Kampagnenbuilder wird Dir diese Zahl normalerweise schon angezeigt. Alles was Du also herausfinden musst, ist wo genau sie in Deinem Kampagnenbuilder zu finden ist.

Helfende Tools für Deinen Social Media Erfolg

Es wird Zeit Dir Möglichkeiten an die Hand geben wie Du diese Kennzahlen gut im Überblick behalten kannst. Also Schluss mit Kopfzerbrechen und ran ans Ausprobieren welches Tool für Dich funktioniert! Unsere Vorschläge:

·        Google Analytics – Basis kostenlos 

·        Agorapulse – kostenpflichtig

·        Kissmetrics – kostenpflichtig

·        SumAll – kostenlos

·        Follower Wonk – kostenpflichtig

·        BrandWatch – kostenpflichtig

·        Brand Mentions – kostenpflichtig

·        Melt Water – kostenpflichtig

·        Quintly – kostenpflichtig

Das richtige Tool hilft Dir dabei Deine Social Media Aktivität zu einem Grundstein für Deinen Unternehmenserfolg werden zu lassen. Natürlich kannst Du dich über die steigende Zahl an Likes und Kommentaren freuen, die richtige Strategie kann aber noch viel mehr. Los geht’s!

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