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Sinnhaftigkeit von SEO

Sinnhaftigkeit von SEO

Dezember 30, 2019
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Dir wurde wahrscheinlich einmal gesagt, dass Du wirklich die Search Engine Optimization (SEO) in den Griff bekommen solltest, richtig? Du warst Dir in diesem Moment wahrscheinlich auch ziemlich sicher, was SEO eigentlich bedeutet. 

Vielleicht hast Du auch Recherche betrieben und herausgefunden, dass SEO mit deinem Ranking in Suchmaschinen von Google oder Bing zu tun hat – das ist super, Du bist auf dem richtigen Weg!

Viele denken, dass erfolgreiches SEO sich darin übersetzt, dass Deine Website als Erstes im Google Ranking erscheint, sobald jemand nach einem bestimmten Begriff sucht, den Du als Keyword für deine Website festgelegt hast. Das ist nur bedingt korrekt und hier erfährst Du warum:

Als erstes im Google Ranking auftauchen, ist ein super Indiz dafür, dass Du Deine Keywords auf Deiner Website richtig platzierst, allerdings ist das ein sehr engstirniger Blick auf die Kraft der organischen Suche und wie es Deinem Unternehmen helfen kann. Es wäre ein Fehler zu denken, dass genau das Dein einziges Ziel ist.

Das Ziel von SEO ist das Gleiche wie das, dass Du für viele andere Marketing Initiativen setzt: 

Ziehe mögliche Kunden auf Deine Website, sobald diese nach Dir suchen.

Kleiner Tipp: 

Wenn Du bereits eine bekannte Marke hast, besitzt Du einen gewissen Vorteil gegenüber Deinen Mitbewerbern. Aber – über die Marke gefunden zu werden ist relativ einfach, schwieriger und wichtiger ist darüber gefunden zu werden, mit dem Du Dein Geld verdienst, also Deine Leistung, Deine Produkte etc. 

Praktisches Beispiel:

Die “Glaserei Winddicht” erscheint wahrscheinlich sehr hoch in den Suchergebnissen wenn ein Kunde genau nach dem Unternehmensnamen sucht. Aber was passiert wenn jemand nach “Fensterrenovierung”, “Duschwand aus Glas einbauen” oder ähnlichem sucht? Genau dann kommt SEO in’s Spiel.  

Ist mit einem guten Ranking das Ziel von SEO erreicht? 

Die Antwort lautet…vielleicht. 

Hier ist der Clou: Die meisten Unternehmen haben ein gutes Gespür dafür, wie sie über ihre Produkte sprechen. Ein Beispiel: Du verkaufst “Vollwaschautomaten” und beauftragst eine Marketingagentur, um sicherzustellen, dass Du für diesen Begriff auf Seite 1 im Suchmaschinenranking auftauchst. 

Aber was passiert, wenn niemand nach diesem speziellen Begriff sucht? Was, wenn deine potenziellen Kunden in die Suchzeile “Waschmaschine für den Familienhaushalt” eingeben? Du wirst möglicherweise nicht angezeigt werden. Wenn das der Fall sein sollte, dann zahlst Du die Marketingagentur umsonst. Das wäre so, wie wenn Du Plakate in Gegenden aufhängst, in die keiner kommt.

Was wir hiermit sagen möchten ist folgendes: 

Du musst Deine Produktbeschreibung ergänzen und zwar mit den Keywords, die Deine potentiellen Kunden zur Onlinesuche nutzen. Das Ziel von SEO ist, Deinen organischen (d.h. unbezahlten) search traffic zu erhöhen und diesen in Verkäufe zu konvertieren. Wenn Du also eine Marketingagentur beauftragst, solltest Du nach Berichterstattungen fragen, welche Dir die Zunahme des organischen Traffics zeigen und die damit verbundene Positionierung der Suchbegriffe/Keywords für die Deine Seite angezeigt wird.

Welche Begriffe suchen meine potentiellen Kunden? 

Wenn wir mit einem Kunden arbeiten, ist eines der ersten Dinge, die wir machen, ein sogenanntes “Keyword Universe” zu erstellen. Dafür gibt es einige hilfreiche Tools und eines, das wir gerne nutzen, ist Mangools.

Hilfreich kann hierbei ebenfalls die Keywordsuche der Konkurrenz sein. Ein weiterer Ansatzpunkt kann Dir “Google Trends” liefern. Hierzu gibst Du die Keywords ein, nach denen Deine Seite gerankt werden soll, und Dir wird angezeigt wie viele Personen diesen Begriff über Google gesucht haben. Google Trends ermöglicht Dir sogar nach Deiner Umgebung zu filtern. Du kannst somit erkennen, ob und falls ja wo, Dein Angebot noch wahrgenommen oder womöglich stärker wahrgenommen wird. Wenn Du jedoch noch in der Brainstorm Phase für Dein “Keyword Universe” bist, kann Dir keyword.io eine Hilfestellung geben. 

Sobald Du eine robustes Keyword Universe angesammelt hast, wird es Zeit, daran zu arbeiten starken Content zu generieren, damit sich Deine Mühe auch bezahlt macht.

Besteht SEO nur aus Keywords für die Website?

Bislang haben wir nur über die Keywords gesprochen, die vor allem für die Texte auf Deiner Seite wichtig sind. Texte sind für die Suchmaschine immer noch am einfachsten zu lesen, um zu verstehen, worüber Deine Seite handelt. Deswegen sind Texte – im Gegensatz zu Bildern – mit der wichtigste Bestandteil einer Website. Bilder, Videos, Infographiken sind natürlich auch gut, helfen aber vor allem dem Webseitenbesucher, Deine Seite einfacher verständlicher zu machen und zudem angenehmer zu lesen. Mit Google hat das aber wenig zu tun. Wirklich? Nicht ganz.

SEO für Bilder, Videos und Social Media.

Du wirst sicherlich schon bemerkt haben, dass Google schon immer eine Bildersuche und eine Videosuche hat. Wie funktioniert das denn nun? Ganz genau wird Dir das niemand sagen könne, aber Du kannst Google helfen, Deine graphischen Inhalte zu verstehen. Für Bilder gibt’s zum Beispiel das alt-Tag. In diesem Tag trägst Du kurz und knapp ein, was das Bild zeigt. Im Beispiel zuvor wäre das die “Waschmaschine für den Familienhaushalt”. Wenn dem so ist, und der Rest der Seite auch darauf abzielt, wirst Du damit nach ein paar Monaten auch auf Google ranken. Für Videos funktioniert das ähnlich. 

Und SEO für Social Media?

Auch wenn viele Dienstleister am Markt SEO für Social Media anbieten, dann finden wir dass das nicht nötig ist. Warum? Weil in den meisten Netzwerken nicht gesucht wird, sondern die Inhalte einfach über den Feed oder die Stories konsumiert werden. Ein Gegenbeispiel dafür ist Pinterest, da wird gesucht, Pinterest bezeichnet sich aber selbst nicht als Social Network. 

Wenn Du Dir Inhalte für Social Media ausdenkst, solltest Du dennoch lieber Waschmaschine als Waschvollautomat verwenden, und warum? Weil’s einfach einfacher und schneller zu verstehen ist. So einfach. Facebook bringt natürlich auch Vorteile, und Instagram kann Dir auch helfen, aber SEO solltest Du fast ausschließlich für die Website in Betracht ziehen.   

Fazit: Was bringt Dir SEO nun?

Du musst Dir Gedanken links und rechts von Deinem Produkt machen. Wann und in welchen Situationen benötigen die Kunden Dein Produkt oder Deine Dienstleistung? Danach fängst Du an diese Ideen, wie zum Beispiel die passenden Keywords, zu verifizieren. Das funktioniert über diverse Tools. Ein paar richtig vertaggte Bilder ergänzen und schon steht das Grundgerüst Deiner Seite. Zu kompliziert? – Dann schreib uns eine Nachricht für Deine persönliche SEO-Optimierung.