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Der Digitale Sales Funnel

Der Digitale Sales Funnel

November 14, 2019
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Was sind digitale Marketing-Sales Funnel? 

Jeder lokale Ladenbesitzer freut sich über Besucher. Im Idealfall verlässt der Besucher den Laden mit einem Produktkauf. Aber nicht jeder Besucher kauft direkt ein Produkt, manche betreten den Laden, um sich erst einmal zu informieren. Hier beginnt der Funnel oder anders gesagt – der Verkaufstrichter. 

Ein digitaler Marketing-Sales Funnel ist eine Kombination von Marketing Taktiken. Diese werden dazu genutzt, um auf Deine Website aufmerksam zu machen, diese zu besuchen und am Ende mit einem Kauf (Conversion) die Seite wieder zu verlassen. Natürlich kauft nicht jeder Besucher sofort ein Produkt, oft aber zeitversetzt. Deshalb spielt auch das Interesse eine wichtige Rolle. 

Wichtigste Aspekte aus diesem Beitrag:

  • Funnel sind wichtig, um den Webtraffic in Kunden umzuwandeln, die konvertieren.
  • Ein Funnel-Prozess ist in 3 Level eingeteilt: Basis, Schleuse und Verkaufstrichter
  • Nutze die AIDA Formel um deinen digital Marketing-Sales-Funnel aufzubauen

Wie funktioniert der digitale Marketing-Funnel? 

Wenn Du Dir Gedanken über den Sinn eines Trichters machst, wirst Du sicherlich zu dem Schluss kommen, dass ein Trichter ein Gegenstand ist, um ein Behältnis zu füllen. 

Ein digitaler Marketing-Sales Funnel funktioniert nach demselben Prinzip. Zuallererst baust Du Deinen Sales-Funnel so auf, dass er ein Ziel erfüllt: ein Kunde kauft Dein Produkt. Um das Ziel zu erreichen, füllst Du Deinen Sales-Funnel mit Traffic, indem Du digitale Marketing Taktiken nutzt, um den Traffic von der Oberkante des Trichters in den unteren Bereich des Trichters zu lenken, wo Du diesen dann zu einem zahlenden Kunden verwandelst. Ziel erreicht.

AIDA Formel

Die meisten digitalen Marketeers klustern den digitalen Marketing-Sales-Funnel in 4 oder 5 verschiedene Level.

  • Awareness – Bewusstsein: Der Kunde entwickelt ein Bewusstsein für die Existenz des Produktes oder der Marke. 
  • Interest – Interesse: Das Interesse des Kunden steigt und er möchte mehr über die Vorteile der Marke erfahren und wie diese zu seinem Lifestyle passt.
  • Desire – Verlangen: Der Kunde entwickelt eine positive Bereitschaft zugunsten der Marke.
  • Action/Advocacy – Handeln/Eintreten: Der Kunde entwickelt eine Kaufbereitschaft und setzt diese um. 

Jeder der Buchstaben in der Aida-Formel präsentiert eine Ebene im digital Marketing-Funnel. Um einen Besucher in einen Kunden umzuwandeln, musst Du ihn bedienen sobald er Deinen Trichter betritt, bis er zum Kunden geworden ist. Allerdings wird nicht jeder Besucher Deines Trichters zu einem zahlenden Kunden. Jedoch kannst Du die Wahrscheinlichkeit beeinflussen, indem du die Aida-Formel benutzt, um eine nachhaltige Beziehung zum Kunden aufzubauen.

Wenn ein Kunde Dein lokales Geschäft betritt, um Küchenmesser zu kaufen, gibt’s viele Möglichkeiten. Je mehr Möglichkeiten Du glaubwürdig und überzeugend abdeckst und bedienen kannst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde Dein Geschäft mit einem Küchenmesser verlässt. Digital funktioniert dieses Prinzip vor allem mit den Informationen auf deiner Website.

Was sind die Bestandteile des digitalen Sales-Marketing Funnels?

Offensichtlich ist es einfacher gesagt, als getan. Lass uns die 3 Komponenten des digitalen Marketing-Funnels herunterbrechen:

  1. Basis – Definiere Dein Ziel
  2. Schleuse – Ziehe Traffic in Deinen Funnel
  3. Verkaufstrichter – Führe Deine Trichter-Besucher in die Strömung nach unten

1. Basis 

Bevor Du beginnen kannst Deinen Funnel zu bauen, musst du Recherche betreiben und eine Strategie erarbeiten, um Deine Effizienz zu maximieren. Fange mit einer Konkurrenzanalyse an, definiere SMARTe Ziele und identifiziere eine Persona. Als nächster Schritt ist die Werte-Leiter dran und der Entwurf deines Sales Funnels. Wenn Du noch keine konkrete Vorstellung hast, was SMARTe Ziele sein sollen, finde die Lösung dazu in unserem Blogpost

2. Schleuse

SEO ist einer der nachhaltigsten Ansätze, um Deinen Traffic zu generieren. Dein Ziel hier ist es Deine Website so hoch wie möglich zu ranken, damit sie bei Google auf der ersten Seite erscheint. Wenn Deine Website angeklickt wird, weil du unter anderem die richtigen Keywords auf Deiner Seite benutzt, hast du bereits die ersten Besucher in deinem Funnel – Glückwunsch!

Social Media – Social Media Marketing ist ein wichtiger Weg, den Du nutzen oder bereits eingeschlagen haben solltest. Wenn du dir unsicher hierzu bist, erfahre hier die Erfolgsformel für Instagram Posts oder die Sinnhaftigkeit von Social Media Posts für dein Unternehmen! 

(Marketing) Events – Diese kommen in unterschiedlichen Formaten. Von Online Webinaren bis hin zu Wohltätigkeits-Events. Hier kannst Du mit Deinen zukünftigen Kunden in ersten Kontakt treten, Aufmerksamkeit schaffen und dazu animieren Deine Website zu besuchen. 

Email-Marketing – Variationen von Werbemails und Newslettern bis hin zu Chatbots oder SMS/Voicemail Kampagnen können hier helfen Deinen Sales Funnel zu befüllen. Beispielsweise verfolgt der klassische Newsletter das Ziel den Empfänger auf die Website zu locken, damit er ein Abonnement abschließt und immer wieder erneut auf deine Produkte aufmerksam gemacht wird, bis er sich schließlich zu einem Kauf entscheidet. Einmal abonniert, schon hast du jemanden in deinem Funnel. 

3. Verkaufstrichter – Sales Funnel

Zu Guter Letzt kommen wir zu dem Trichter selbst. Der physische Trichter besteht aus 3 Komponenten: Einen leitenden Magnet, ein verstärkendes Event und ein Konversion-Event oder einfacher gesagt erwecke die Aufmerksamkeit deines Besuchers, verstärke seine Neugier und sei darin so effektiv, dass du deinen Besucher in einen zahlenden Kunden verwandelst.

Eine Funktion ist es Deinen Kunden zu ködern und ihn zum Kauf zu bewegen und eine weiter Funktion ist es ihn dazu zu verleiten seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Natürlich sollte der Kunde für seine Kontaktdaten eine Gegenleistung erhalten – beispielsweise ein kostenloses E-Book, ein Webinar, Rabatte, oder Ähnliches.

Leitender Magnet: Um ein Lead-Magnet aufzubauen, gibt es unterschiedliche Tools – Leadpages (€), Clickfunnels (€), Divi Builder (€), Instapage (€).

Eliminiere alle Ablenkungsmöglichkeiten, die nicht mit Deinem Ziel in direkter Verbindung stehen. Zusätzlich solltest Du die Links, die von Deinem Lead-Magnet wegführen, minimieren, da Du den Kunden auf der Seite halten möchtest und ihn in einen zahlenden Kunden verwandeln möchtest. Stelle sicher, dass dein Angebot eindeutig, relevant und konkurrenzfähig ist! Deine Überschrift sollte Deinen Kunden sofort ansprechen und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, damit der Besucher weiterhin auf der Website bleibt.

Verstärkendes Event – vergrößere deinen digital Marketing Funnel: Der leitende Magnet ist dazu da, den Besucher in den Funnel zu ziehen und ihn zu animieren dort Zeit zu verbringen. In einem Ladengeschäft ist der Magnet gutes Verkaufspersonal. Das verstärkende Event soll ihn dort festhalten und ihn dazu bewegen Maßnahmen zu ergreifen. Einige Tools, die Du nutzen kannst, damit genau das geschieht, sind beispielsweise: Videos, Reviews, Webinare, Demos, etc. Ein verstärkendes Event bereits auf Deiner Landing Page zu nutzen, verstärkt seine Neugier, stärkt das Interesse der Besucher und beseitigt Zweifel. Abhängig von der Phase des Trichters, brauchst Du mehr oder weniger wirkungsvolle verstärkende Events. 

Konversion-Event: Bis hierhin hast Du bereits viel Zeit und Mühe in Deinen Besucher gesteckt. Jetzt ist es an der Zeit ihn in einen zahlenden Kunden zu konvertieren. Allgemein gesprochen, je schwieriger jemand die Informationen findet, nach denen er sucht, desto größer ist die Wahrscheinlicher, dass dieser Jemand deine Seite verlässt und seine Informationen an einem anderen Ort sucht. Deshalb solltest Du dafür sorgen, dass der Kauf für einen Kunden problemlos abgeschlossen werden kann. Falls das für deine Branche oder dein Unternehmen nicht möglich sein sollte, dann stell sicher, dass folgende Punkte erfüllt sind:

  • Platziere Dein Kontaktformular leicht sichtbar
  • Sammle ausschließlich Informationen über deinen Besucher, die Du verwerten kannst
  • Frage nicht nach zu vielen Informationen, wenn Du noch weit oben im Trichter steckst. Die Faustregel besagt: Frage anfangs nur nach dem Namen und der E-Mail Adresse. Persönliche Informationen kannst Du immer noch im späteren Verlauf abfragen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Dein digitaler Marketing Funnel einen echten Trichter darstellt. Oben weit geöffnet soll Traffic generiert werden, um diesen Traffic dann im Verlauf des Trichters nach unter in zahlende Kunden zu konvertieren. 

AIDA steht für Awareness, Interest, Desire, Action, Advocacy und ist die Formel, nach der du die verschiedenen Level deines Trichters ausrichten solltest.

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