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7 Social-Media-Missverständnisse

7 Social-Media-Missverständnisse

Januar 15, 2020
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Wer Social Media nicht nutzen will, findet immer einen Grund dagegen. Die Argumente bleiben dabei meist dieselben, allen voran: Social Media ist nur Zeitverschwendung. Wir nehmen uns der größten Missverständnisse an und erklären, warum Social Media ein echter Gewinn für Dein Unternehmen ist.

1.       Missverständnis.

Social Media nutzen nur Kids, nicht die Kunden

Früher waren es die junge Generation, die Social Media genutzt hat, um sich darüber auszutauschen. Doch die heutigen Zahlen geben Aufschluss über eine ganz andere Zusammensetzung der Social Media Nutzer. Neben den digital natives (geboren ab 1980, die, die mit dem Internet groß geworden sind), nutzen nun auch digital immigrants (geboren bis 1980) Social Media. Sogar die Best Ager (ab 55 Jahren) sind verstärkt in den Sozialen Netzen unterwegs. So schicken auch die Großeltern mittlerweile lustige Bilder über Messenger-Dienste. 

Kurzum, die Gruppen in den Sozialen Netzwerken sind sehr heterogen. Herausfinden musst Du dabei, in welchen Netzwerken deine Kunden die meiste Zeit verbringen.

2.       Missverständnis. 

In Social Media ist nur Schwätzerei, aber kein Verkauf

Hier ein Beitrag, da eine Nachricht vom Kunden, oder ein Kommentar. Die Sprache ist nicht immer nett und respektvoll, sondern oft wird auch viel gelästert, insbesondere wegen der Anonymität. Sicherlich wird viel geschrieben in den Sozialen Netzwerken und dass unterscheidet sich maßgeblich vom Online-Shop auf der Website, aber:

  • Welches gute Geschäft fängt nicht mit einem kleinen Smalltalk an um sich erstmal zu informieren?
  • Um aus einem einmaligen Kunden, einen treuen Kunden zu machen, ist schließlich wichtig zu zeigen, wie zum Beispiel mit Problemen umgegangen wird und wie gut das Unternehmen erreicht werden kann?

Die Inhalte liefern die Diskussionsgrundlage um sich auszutauschen um letztendlich auch über Social Media zu verkaufen.

3.       Missverständnis. 

Was Social Media bringt, kann ich nicht messen

Likes, Kommentare und wie oft etwas geteilt wird, ist bei Facebook natürlich offensichtlich. Doch befürchtet wird dennoch, dass die ganzen Bemühungen am Ende für den Unternehmenserfolg nichts bringen. Da müssen wir widersprechen. Mit geteilten Beiträgen verselbständigt sich die Reichweite quasi von selbst, und Kommentare regen andere User dazu an, den Dialog zu lesen. Aber diese offensichtlichen KPIs sind noch lange nicht alles. Für Social Media gibt es spezielle Monitoring-Tools, die Kennzahlen auswerten, die ausschlaggebend für den Erfolg sind. Was für Dein Unternehmen dabei entscheidend ist, ist die richtigen Kennzahlen ausfindig zu machen und zu analysieren. 

4.       Missverständnis. 

Social Media ist gefährlich und kompliziert

Gerade in Branchen wie Medizin, Finanzdienstleistungen und Pharma gibt es Vorbehalte gegenüber Social Media. Eine vorsichtige Kommunikation in der ein oder anderen Situation an den Tag zu legen ist in diesen Branchen sicherlich angebracht, aber auch für diese Unternehmen ist Social Media, richtig gemacht, ein Gewinn. Schließlich ist der direkte Kontakt zu Kunden, Interessenten, Aktionären und anderen Stakeholdern für ein Unternehmen oft unabdingbar. Zu wissen, wie andere Leute über Dein Unternehmen sprechen, hilft Dir  Dein Unternehmen zu verbessern. Durch das direkte Feedback kannst Du schließlich Dein Unternehmen genau danach ausrichten, was Deine Kunden wirklich wissen wollen. Die wirkliche Gefahr in heiklen Branchen ist, diese Gespräche zu ignorieren.

5.       Missverständnis.

Social Media lässt sich nicht kontrollieren

Es stimmt, Soziale Netzwerke sind irgendwo unberechenbar. Doch klar ist auch: soziale Netzwerke lassen sich zwar nicht kontrollieren, aber steuern. Wer ehrlich, hilfsbereit, kompetent und offen kommuniziert, läuft kaum in Gefahr niedergemacht zu werden. Die Authentizität ist wichtig und damit ist Social Media auch eine super Grundlage für das Branding. Zudem ist Kritik auch immer ein Frühwarnsystem für Krisenherde. Soziale Netzwerke bieten also gerade dadurch, dass sie nicht vollständig vorhersehbar sind einen Nutzen für das Unternehmen. Gesprochen wird so oder so, ob sie in den Netzwerken präsent sind oder nicht – nutze also das Potenzial und bewahre Dein Unternehmen vor Schlimmerem!

6.       Missverständnis. 

Streuverluste sind für kleine Unternehmen in Social Media hoch

Der Aufwand in Social Media aktiv zu sein, kann gerade für kleine Unternehmen recht hoch sein. In Social Media sind verschiedenste Personen aktiv, also auch Personen, die nicht zu Deiner Zielgruppe gehören. Für manche Unternehmen besteht so die Angst, dass Streuverluste zu groß sind. Was aber oft unter den Tisch fällt: Werbung zum Beispiel lässt sich auf Facebook auch für sehr spezifische Kundengruppen ausspielen. So kannst Du die für Dein Unternehmen relevanten Gruppen gezielt ansprechen.

7.       Missverständnis. 

Social Media funktioniert nicht, hab ich schon probiert

Aufwand für Nichts. Manche Unternehmer schütteln den Kopf, wenn es darum geht, Social Media aktiv einzusetzen. Die Mitarbeiter, die sie haben, könnten doch sinnvoller eingesetzt werden – im Verkauf zum Beispiel, weil direkte Erfolge nachvollziehbar sind. Richtig, Social-Media zeigt nicht sofort Ergebnisse wie etwa die Sales-Abteilung im Unternehmen. Dafür verhilft Social Media zu langfristig guten Beziehungen. Der Aufbau von Beziehungen, die erfolgende Einflussnahme und die Teilnahme an öffentlichen Gesprächen rückt Dein Unternehmen in das Bewusstsein Deiner (potentiellen) Kunden. Social Media funktioniert also doch – nur anders als andere Abteilungen. Außerdem lässt sich eben wie oben schon erwähnt, doch über Social Media verkaufen. Wer Interesse an einem langfristig florierenden Unternehmen hat, für den ist Social Media ein weiterer Ansatzpunkt.

Schluss mit den Missverständnisse, auf in die Umsetzung.

Die Sorgen im Social Media Bereich sind in den meisten Fällen unbegründet. Social Media kann jedem Unternehmen dazu verhelfen direkten Kundenkontakt zu bekommen. Deren positives und negatives Feedback wahrzunehmen und durch eine ehrliche Kommunikation zu einem positiven Image beitragen. Und Menschen kaufen gerne bei Unternehmen mit einem guten Image, wenn sie sich im Netz informieren.